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Zöliakie ist eine Erkrankung des Dünndarms, die bei Betroffenen durch den Genuß glutenhaltiger Nahrung ausgelöst wird. Schätzungsweise bis zu 1 % der Bevölkerung in Deutschland leidet unter dieser Krankheit.

Das in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste enthaltene Kleberprotein (Gluten) führt bei Zöliakie- Kranken zu einer Schädigung der Darmschleimhaut, wodurch die Funktion des Dünndarms beeinträchtigt wird. Es werden nicht mehr genügend Nährstoffe aufgenommen und Mangelerscheinungen treten auf.

Im Rahmen des Verbundprojektes "Entwicklung von Weizen-, Roggen- und Gerstenproteinen ohne Zöliakie-Toxizität und deren Verwendung zur Herstellung von Lebensmitteln"  sollen Lebensmittel hergestellt werden, die für Zöliakie-Kranke sicher sind, aber ansonsten den herkömmlichen Produkten ernährungsphysiologische und sensorische Eigenschaften aufweisen.


Das Zöliakieprojekt wurde vom BMBF gefördert und von verschiedenen Unternehmen und Verbänden getragen. Die Projektpartner haben sich im Verein zur gentechnischen Verbesserung von Getreideprodukten zusammengeschlossen.
Diesem Verein gehört auch die Deutsche Zöliakie Gesellschaft ( DZG e.V.) an.

Die Arbeiten wurden im Sommer 2000 aufgenommen und Anfang 2005 beendet. Universitäre Arbeitsgruppen aus München, Hamburg, Berlin und London waren an diesem Projekt beteiligt.

 


Ansprechpartner Projektkoordination: Frau Dr Pohl-Apel

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